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Donnerstag, 14. Mai 2009

Pennergame Berlin: Neues Haustier verfügbar


Das Pennergame erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Seit einiger Zeit ist neben der virtuellen Welt der Obdachlosen in Hamburg auch der Spielort Berlin verfügbar. Der Spieler hat virtuell das zu tun, womit sich ein richtiger Penner beschäftigt: Flaschen sammeln und Schnorren. Nur so gelingt es irgendwann der beste Penner der Hauptstadt zu werden. Selbstverständlich wird jedem simulierten Obdachlosen ein Haustier an die Seite gestellt. Wer sich fleißig weiterbildet, muss schnell nicht mehr nur mit einem Silberfisch Vorlieb nehmen.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Google Street View: Entführtes Mädchen gefunden

Die Datenschutz-Diskussion ist nach wie vor im vollen Gange und Google einer der Punkte die von Datenschützern heftig kritisiert werden. Google Street View wird mit Vorsicht genossen, da Menschen teilweise sehr deutlich dargestellt werden, durch Fenster kann man in Wohnzimmer hineinschauen. Wie jüngst ein Entführungsfall bewies, kann Google Street View allerdings eine Hilfe für die Polizei sein. Ein Mädchen, dass einen Wochenendausflug mit seiner Großmutter verbringen sollte, wurde von dieser entführt und quer durch den Osten der Vereinigten Staaten verschleppt. Über das Mobiltelefon des Kindes nahmen die Unterhändler Kontakt auf, scheiterten jedoch. Um die Flüchtigen zu orten, sollte der Standort des Handys via GPS ermittelt werden. Da sich die Polizei allerdings mit der GPS-Ortung nicht auskannte, wurde die Feuerwehr konsultiert. So konnte ein Umkreis von mehreren hundert Metern eingegrenzt werden. Für einen Zugriff war dieser jedoch zu groß. Feuerwehrchef Thomas Lozier kam auf die blendende Idee die GPS-Daten einfach zu googeln und stieß dabei auf den Dienst Street View. Dank des Virtuellen Rundgangs durch die Straßen dieser Welt, konnte man ein Motel ausfindig machen. Volltreffer: Beim Zugriff durch die Staatspolizei in Virginia wurden Mädchen und Großmutter aufgefunden. (Screenshot: Christian Kaiser)

Montag, 29. Dezember 2008

Servicewüste Deutsche Post: Keine Lagerfristverlängerung bei Paketen


Herr Zumwinkel hat alles richtig gemacht und aus einem kleinen, miesen Saftladen einen großen gemacht und mit Hilfe der riesiegen Deutschen Post einen großen Haufen Geld gescheffelt. Saftladen deswegen, weil in vielen Fällen der Service miserabel ist. Wofür gibt es eine Servicerufnummer, wenn einen am anderen Ende der Leitung eine frustrierte Mittvierzigerin anpampt? Hallo, Service? Da bekomme ich also ein Päckchen zu Weihnachten geschickt. Da ich aber über die Festtage frei habe, verbringe ich diese in meiner Heimatstadt. Sonnabend kurz wieder nach Hause und siehe da ein blauer Zettel von der Post im Kasten. Leider hat die Filiale schon geschlossen. Gleich Sonntag geht es wieder los, zur 300 km entfernt gelegenen Silvesterfeier abstarten. Wann soll nun das Paket abgeholt werden?! Da kann einem vielleicht die Hotline der Post weiterhelfen, mag man da denken. Doch weit gefehlt. Eine unfreundliche Person weiblichen Geschlechts, die bis jetzt wahrscheinlich ein hartes Leben hinter sich hat, äußert im Zickenton: "Das kommt gar nicht in Frage. Das Paket geht heute zurück." Liebe Deutsche Post, kümmert Euch darum, dass solchen Doofköppen geholfen wird. Die Frau scheint nicht zu merken, dass sie einerseits Euer Geschäft kaputt macht, andererseits damit auch ihren Arbeitsplatz gefärdet. Es gibt so viele gute Paketdienste: UPS, TNT, DPD und wie sie nicht alle heißen. Nebenbei bemerkt, hat UPS auch das coolste Zustellfahrzeug. (Foto: Stefan Kühn)

Sonntag, 28. Dezember 2008

Dr. Frankenstein Reloaded: Chirurg tankt Körperfett

Es gibt Dinge, die man vielleicht lieber nicht wissen möchte. Besonders wenn es um die Halbgötter in Weiß geht. Ein amerikanischer Schön-heitschirurg hat sich nun an die Entwicklung eines Kraftstoffes der besonderen, genauer gesagt besonders ekligen, Art gemacht. Der prominente Arzt aus Beverly Hills hat heimlich das abgesaugte Körperfett seiner Patienten zu Bio-Sprit verarbeitet. Mit dem Schwabbel-Kraftstoff wurde dann der Durst des kräftig motorisierten Lincoln Navigator der Freundin gestillt. Ethisch gesehen ist die Kraftstoffherstellung aus dem menschlichen Material sicher weit unter dem Kaffee-Diesel oder dem Pilz-Sprit anzusiedeln...
In Kalifornien ist dummerweise die Treibstoffproduktion aus medizinischen Abfällen verboten. Laut 'Beverly Hills Courier' hat der Dr. Frankenstein das Land bereits verlassen und auf seiner Website erklärt, dass er als Freiwilliger in einem Krankenhaus in Südamerika arbeite. Nun ist nicht nur die Justiz hinter dem Mediziner her, sondern auch eine wilde Patientenmeute: Mindestens drei der Absaugopfer klagen, dass ihnen zuviel Fett entfernt wurde und sie dadurch entstellt seien. (Fotos: dasautoblog.com)

Freitag, 26. Dezember 2008

'T-Online' feat. 'Bild': 5-Jähriger tötet seinen Bruder

Allein die Schlagzeilen des News-Portals des Internet-Providers 'T-Online' sind exzellent und zeigen, dass es dem Telekom-Konzern gelungen ist, mit 'Bild' einen hochkarätigen Medienpartner ins Haus zu holen, der in jedem Winkel der Welt die unglaublichsten Stories recherchiert und dem dummen Volk als essentielle Nachrichten unterbreitet, die in allen Büros der Bundesrepublik von großartig allgemeingebildeten (man beachte das Wortspiel) Sachbearbeitern diskutiert und hier und dort angebracht werden. Traurig aber, wie 'T-Online' jüngst berichtet, wahrscheinlich wahr: In Kanada hat ein Fünfähriger im Streit um ein Spielzeug seinen siebenjährigen Bruder erstochen. Bei den Kindern handele es sich um die Sprösslinge einer kurdisch-irakischen Einwandererfamilie. Nicht, dass das brisant genug wäre, wettert eine Sprecherin der ortsansässigen kurdischen Gemeinschaft: "Es waren nette, kleine Jungen. Er hat nur das getan, was er täglich im Fernsehen sieht." Während des Irakkriegs musste die Familie nach einem Angriff auf ihr Dorf das Land mit einer größeren Flüchtlingsgruppe in Richtung Kanada verlassen. Zumindest müsse der kleine Junge nicht, wie die Polizei einem Bericht des 'Edmonton Journal' zufolge mitteilte, nicht mit einer Strafverfolgung rechnen. (Foto: Christian Kaiser)

Samstag, 14. Juni 2008

Big Red Machine: Urteil im "Rockermord-Prozess"



Eins ist schonmal scheiße: Zwei gegen Einen ist ein Minderheiten-Ding und hat mit Ehre nichts zu tun. Man möchte aufmucken, hat aber Angst vor der Macht der Starken, so dass man in der Gruppe auftritt. Das Hells Angels Member Robert K. wurde im Mai 2007 in seiner Werkstatt von zwei Banditos-Mitgliedern erschossen. Der Prozess war aufsehenerregend: Die Zuschauerräume von Angels und Banditos waren strikt durch Polizisten getrennt. Zum Auftakt kloppten sich die rivalisierenden Clubs, nachdem sie sich zufällig auf einem Autobahnparkplatz trafen. Nun ist die Verhandlung abgeschlossen. Die beiden Angeklagten wurden jeweils zu lebenslanger Haft wegen gemeinschaftlichem Mordes angeklagt. Mal sehen, was daraus nun entsteht. (Foto: ccLincense David Shankbone)